People-Story mit Morina Ardit

29.4.2024 · Über uns

Facts zu Morina: Morina Ardit, ein motivierter junger Lernender im Bereich der Heizungstechnik, der sich aktuell im vierten und letzten Lehrjahr seiner Ausbildung befindet. Mit bereits fast vier Jahren Erfahrung in der Installation und Wartung von Heizungssystemen steht Morina kurz vor dem erfolgreichen Abschluss seiner Prüfung.

Wir treffen Morina Ardit zum Interview…

Was hat dich dazu motiviert, dich für eine Ausbildung in der Gebäudetechnik als Heizungsinstallateur zu entscheiden?

Mich fasziniert es, handwerklich tätig zu sein und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die technischen Aspekte und Innovationen bei Heizungssystemen beeindrucken mich täglich und machen den Alltag noch viel spannender.

Welche grundlegenden Fähigkeiten und Kenntnisse werden während der Ausbildung zum Heizungsinstallateur vermittelt und wie sieht der typische Ausbildungsverlauf aus?

Grundsätzlich geht es darum, dass wir Wärme ins Gebäude bringen und die Bewohner warm haben. Zentral ist das Wissen, wie man Wärme effizient in Gebäude bringt, einschliesslich der Installation von Heizkörpern und dem Verlegen von Rohrleitungen. Der Technikraum, das Herz jeder Anlage, ist voller komplexer Komponenten, die wir detailliert verstehen müssen.

Was war bis anhin dein Highlight in der Ausbildungszeit bei der Gallati AG?

Ein wöchentliches Highlight ist es, jede Woche eine neue Heizungsanlage zu sanieren und funktionstüchtig zu machen. Sprich am Montag starten wir mit einem neuen Projekt, dass bis am Freitag fertig ist - das macht mich auch immer etwas stolz. Ausserdem sorgen die regelmässigen Team-Events, wie GoCart fahren, für zusätzliche Höhepunkte - das macht natürlich besonders viel Spass. 

Gibt es Herausforderungen in der Ausbildung? Hast Du Lieblingsaufgaben oder auch Dinge, die du nicht gerne machst? Sind wir Mal ehrlich hier… ;-) 

Die schulischen Anforderungen sind herausfordernd, insbesondere das technische Zeichnen und das Verständnis für räumliche Zusammenhänge. 

Auf der Baustelle selbst gibt es Herausforderungen aufgrund verschiedener Gegebenheiten. Manchmal muss in der Höhe gearbeitet werden, oder es gibt schwere Komponenten, welche eingebracht werden müssen. Da gibt es kein Standard und es muss jedes Mal aufs neue beurteilt und entschieden werden, wie wir das machen. Weniger begeistert bin ich von der Erstellung von Lerndokumentationen, wenn ich ehrlich sein darf ;-)

Kannst du uns etwas über deine aktuellen Aufgaben und Projekte in deinem Ausbildungsunternehmen erzählen?

Mit zunehmender Erfahrung übernehme ich mehr Verantwortung für Projekte. Diese Eigenständigkeit ermöglicht es mir, kontinuierlich neue Fähigkeiten zu entwickeln und mein Wissen praktisch anzuwenden - das ist super und lehrreich. 

Wie unterstützt dich dein Ausbildungsbetrieb bei deiner persönlichen und beruflichen Entwicklung?

Durch regelmässige Schulungen und Weiterbildungen fördert mein Ausbildungsbetrieb meine fachliche Weiterentwicklung. Die erfahrenen Berufsbildner stehen mir unterstützend zur Seite, beantworten Fragen und fördern sowohl meine schulischen als auch praktischen Fähigkeiten. Ich schätze das Vertrauen, dass mir gegenüber gebracht wird, sehr. Die Unterstützung durch den Betrieb ist grandios. 

Du befindest dich jetzt kurz vor dem QV. Was würdest du aus heutiger Sicht dem Ardit auf den Weg geben, der vor knapp vier Jahren seine Ausbildung bei der Gallati AG begonnen hat? 

Ich würde mir raten, von Anfang an aktiv Fragen zu stellen und mich intensiv mit den schulischen Inhalten auseinanderzusetzen. Zudem ist es wichtig, zusätzlich zur Lehrzeit eigene Übungen durchzuführen, um so die praktischen Fertigkeiten zu festigen und sich auf die Abschlussprüfungen optimal vorzubereiten. Auch die Lernberichte, so mühsam sie auch sein mögen, sind ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses.